Herzlich willkommen in unserem Forum für jüdische Geschichte und Kultur e.V. in Nürnberg, das wir Ihnen gerne auf den folgenden Seiten näher bringen möchten. Stöbern Sie ruhig ein wenig. Es lohnt sich!
Wir verstehen unser Forum mit seinen Veranstaltungen als Plattform der Begegnung und als Angebot an alle Menschen, die sich für die jeweiligen Themen interessieren, unabhängig von deren Religionszugehörigkeit.
Unsere Veranstaltungen sind öffentlich. Kommen Sie doch einfach vorbei!
Unsere nächsten Veranstaltungen:
Am 11. Oktober 2026 geht es um 100 Jahre Schocken. Mit einer Matinee im Casablanca-Kino und einem Film über Salman Schocken, einem Kurzfilm zur Eröffnung des Schocken-Kaufhauses 1926 sowie einer Gesprächsrunde mit Naomi Schory und unserem Vorsitzenden Dr. Alexander Schmidt. Vorher planen wir noch eine Tour im Umfeld des ehem. Kaufhauses Schocken/Lago di Aufseß.
Am 3. November treffen wir uns wieder zum Stammtisch im Literaturcafé in Nürnberg.
Und am 11. November haben wir eine Lesung vorgesehen, dieses Mal sogar mit musikalischer Begleitung. Wir freuen uns auf den Berliner Autor Misha Schoeneberg. Er liest aus seinem neuen Buch "Vielleicht wollte er gar nicht schweigen, er fand bloß die Worte nicht". Dazu singt und spielt der Musiker Michael Gerlinger.
Die ursprünglich auch für dieses Jahr geplante Chanukkafeier im Dezember kann zu unserem großen Bedauern nicht stattfinden. Unser ehem. Vorsitzender Dr. Gabriel Grabowski steht aus beruflichen Gründen in diesem Jahr für die Organisation und Lifemusik leider nicht zur Verfügung.
Sonntag 11. Oktober 2026, geführte Tour um 09:30 Uhr und kommentierte Filmvorführung um 11:00 Uhr
100 Jahre Schocken
Vor 100 Jahren, am 11. Oktober 1926, wurde das Kaufhaus der jüdischen Unternehmer Simon und Salman Schocken am Nürnberger Aufseßplatz eröffnet. "Der Schocken" war Nürnbergs erstes modernes Gebäude mit Flachdach und als "Proletarierkaufhaus" Teil der Lebensphilosophie Salman Schockens. Dieser wollte ein gutes und sinnerfülltes Leben für alle ermöglichen – durch gute Waren und fairen Handel, aber vor allem auch durch Bildung.
Postkarte "Kaufhaus Schocken, Nürnberg. Am Tage der Eröffnung – 11. Oktober 1926". Bildnachweis: Sammlung Alexander Schmidt
09.30 Uhr: geführte Tour vom Karl-Bröger-Eck über den Aufseßplatz
Vom Schocken-Kaufhaus ist nichts mehr zu sehen, denn an dieser Stelle befindet sich heute eine große Baugrube, der sogenannte "Lago di Aufseß". Die Tour mit Alexander Schmidt startet am Karl-Bröger-Eck, einem modernen Gebäude in der Nachfolge des Schocken. Vor Ort werden dann, genau hundert Jahre nach der Eröffnung, Bilder vom Kaufhaus und seiner wechselvollen Geschichte gezeigt.
Die Tour ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: Karl-Bröger-Straße 9
11:00 Uhr: Kommentierte Filmvorführung mit Noemi Schory (Israel) und Alexander Schmidt
Noemi Schory: Schocken – Ein deutsches Leben
Israel/ Deutschland 2021
82 Minuten, deutsche Originalfassung
Zusätzlich unbekannte Aufnahmen von der Eröffnung des Nürnberger Schocken-Kaufhauses (Nickel-Film Nürnberg, 12 Minuten)
Ort: Casablanca Filmkunsttheater, Brosamerstraße 12, Nürnberg
Karten: www.casablanca-nuernberg.de oder an der Kinokasse
Dienstag 3. November 2026 um 19 Uhr: Nächster Stammtisch
Treffpunkt: Literaturhaus, Luitpoldstr. 6, Nbg
Zu unseren beliebten Stammtischen laden wir jeweils zu den ungeradzahligen Monaten ein, normalerweise am ersten Dienstag um 19 Uhr und üblicherweise im Literaturcafé.
Die Stammtische sind eine Gelegenheit für informelle Gespräche mit unserem Vorstand, Mitgliedern und allen interessierten Freunden des Vereins.
Für Ihre Planung: Für 2026 haben wir keinen weiteren Stammtisch mehr vorgesehen. Anfang Januar treffen wir uns dann wieder wie gewohnt im Literaturcafé.
Mittwoch 11. November 2026, 19:30 Uhr
Buchvorstellung: Lesung und Lieder mit anschließender Gesprächsrunde
Ort: Vortragsraum 306, Hans-Sachs-Platz 2 (HGH), 3. OG
Kosten: 9€, ermäßigt auf 7€ für Rentnerinnen und Rentner, Schülerinnen und Schüler, Studierende und Menschen, die Bürgergeld empfangen und frei für Mitglieder des Forums.
Anmeldung: ist nicht erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei.
Moderation: Dr. Alexander Schmidt
Der Vater stammt aus einer jüdischen Berliner Familie, er hat Auschwitz überlebt. Die Mutter kam aus Vorpommern, als Mädchen war sie im BDM. Eine deutsch-jüdische Verbindung des Nachkriegsdeutschlands – so ungewöhnlich wie ihre Kinder: eine seltene Mischung. Doch über die Geschichte herrschte Schweigen. Reflexionsstark, feinfühlig und mit subtilem Humor tastet Schoeneberg die Vergangenheit bis in die Gegenwart ab. Hatte der Vater nicht doch recht, wenn er sagte „Lass niemanden über dich etwas wissen“? Sind das die Lehren aus dem auf den Straßen Neuköllns erschallenden Jubel über das Massaker des 7. Oktober?
Misha Schoeneberg ist Autor, Historiker, Musiker und Sprachlehrer. Er schrieb Songs u.a. für Max Prosa, Texte für Rio Reiser und Ton Steine Scherben, die legendäre Musikkommune, zu der er 1981 stieß. Er studierte Südostasienwissenschaften in Berlin und veröffentlichte u.a. ein Thai-Lehrwerk. 1993 autorisierte ihn Leonard Cohen, seine Songs ins Deutsche zu übertragen. Das Doppelalbum mit namhaften Interpreten (u.a. Nina Hagen, Reinhard Mey, Peter Maffay) erschien 2014 zu Cohens 80. Geburtstag.
Foto: © Aod Chumpon
Michael Gerlinger singt zur Gitarre Lieder von Leonard Cohen in deutscher Sprache und andere.
Geboren in Konstanz am Bodensee, lebt er in Potsdam, ist Schauspieler, Sänger, Musiker, Perkussionist und Theaterautor. Aktuell auf der Bühne unterwegs als Rio Reiser-Interpret sowie mit dem Theaterstück „Meine Mutter, Herr Alzheimer und ich“.
Foto: © Kathleen Friedrich
Und wie geht es danach weiter? Hier ist ein kurzer Überblick für Ihre Planung:
- Für die Städtereise in den Osterferien 2027 haben sich bei unserer Voranfrage genügend Interessenten gemeldet. Nach heutigem Stand kann die Reise stattfinden. Wer möchte, kann den Ablauf in unserem Newsletter vom 09.07.2026 noch einmal nachlesen. Selbstverständlich ist die Teilnahme nicht auf die bisherigen Interessenten begrenzt. Wir planen nun die Details und werden Sie informieren.
- Weitere Veranstaltungen sind noch in unserer Planung.
Haben Sie das Gewünschte gefunden?
Wir bemühen uns, unsere Internetseite aktuell und relevant zu halten. Wir hoffen das Ergebnis gefällt Ihnen. Haben Sie gefunden, was Sie gesucht haben? Oder fehlt noch die eine oder andere Information? Schreiben Sie uns gerne eine kurze Nachricht an unsere E-Mailadresse forum(at)norum.de. Wir freuen uns auf Ihre Anmerkungen.
Newsletter: Bis Februar 2021 haben wir unsere Mitglieder und Freunde regelmäßig per E-Mail über unsere Veranstaltungen informiert. Ab März 2021 informieren wir Sie (über die gleichen Verteiler) mit unserem Newsletter. Über das Kontaktformular können Sie diese Informationen gerne bei uns abonnieren.
Wenn Sie mögen, können Sie unsere bisherigen Newsletter hier noch einmal nachlesen.
Videomitschnitte unserer Veranstaltungen: Hier finden Sie Mitschnitte unserer Veranstaltungen während der Pandemie, die leider nur online über Zoom stattfinden konnten.
Flyer "Unheilsspuren - zu antijüdischen Darstellungen an Nürnberger Altstadtkirchen": In enger Zusammenarbeit mit Pfr. Dr. Axel Töllner und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken ist ein achtseitiger Flyer entstanden, der in gedruckter Form auch in den erwähnten Altstadtkirchen ausgelegt werden soll. Hier finden Sie die elektronische Version des Faltblatts in deutscher oder englischer Sprache. Die gedruckte Version können Sie gerne auch bei uns bekommen oder im Rahmen einer weiteren Führung.
Hinweis: Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V. verwendet werden.
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Videomitschnitte unserer Veranstaltungen: Hier finden Sie Mitschnitte unserer Veranstaltungen während der Pandemie, die leider nur online über Zoom stattfinden konnten.
Flyer "Unheilsspuren - zu antijüdischen Darstellungen an Nürnberger Altstadtkirchen": In enger Zusammenarbeit mit Pfr. Dr. Axel Töllner und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken ist ein achtseitiger Flyer entstanden, der in gedruckter Form auch in den erwähnten Altstadtkirchen ausgelegt werden soll. Hier finden Sie die elektronische Version des Faltblatts in deutscher oder englischer Sprache. Die gedruckte Version können Sie gerne auch bei uns bekommen oder im Rahmen einer weiteren Führung.
Hinweis: Mit der Teilnahme an unseren Veranstaltungen erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie gegebenenfalls auf Aufnahmen zu sehen sind, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Forums für jüdische Geschichte und Kultur e.V. verwendet werden.